Das Kollegium des Schulzentrums Neustadt
orientiert sich an folgendem Leitbild und folgenden Zielen

Beschluss der Gesamtkonferenz am 17.10.2007

Die Rahmenvorgaben für den Unterricht (Klassengrößen, Zeitzuweisungen für Unterricht, Zuordnung der Unterrichtsinhalte bzw. -fächer zu Stunden-Zuweisungen) sind geeignet, um die vorgegebenen inhaltlichen Ziele sowie die pädagogischen Leitideen und Grundsätze angemessen zu verwirklichen.

           Die organisatorischen Rahmenvorgaben (z.B. Stundentafel, Fächerverteilung, etc.) machen eine flexible Unterrichtsplanung und –Durchführung möglich und unterstützen die Umsetzung der übergreifenden Erziehungs- und Bildungsziele.

           Zur Förderung von individuellen Stärken und Schwächen der Schülerinnen und Schüler werden spezielle Angebote gemacht (z.B. Wahlpflichtangebote, inner- und außerunterrichtliche Förderangebote).

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Die personellen und strukturellen Ressourcen müssen so gestaltet sein, dass ein adäquater Schulbetrieb möglich ist.

            Das Zeitbudget für die Erfüllung der verschiedenen Arbeiten entspricht dem realen Zeitaufwand und enthält genügend Spielraum für Veränderungen.

            Die persönlichen, pädagogischen und fachlichen Voraussetzungen aller Mitarbeiter/innen der Schule ermöglichen es, die Ziele auf hohem Qualitätsniveau umzusetzen. Der Einsatz berücksichtigt die speziellen Kompetenzen des gesamten Personals.

            Die Schule entwickelt ein geeignetes Aufnahme- und Beratungsverfahren, um die Schülerinnen und Schüler angemessen einstufen und fördern zu können und erhält die dafür erforderlichen Ressourcen.

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Unsere Cafeteria

Die Verantwortlichkeiten im Umgang mit materiellen und finanziellen Ressourcen sind klar geregelt und schulöffentlich bekannt.

            Für die am Schulleben Beteiligten stehen sowohl angemessene, ruhige und gesundheitsverträgliche Arbeitsplätze zur Verfügung, wie auch benutzerfreundliche und ökologisch gestaltete Außenanlagen, angenehme Ruhe- und Pausenräume, die der Entspannung dienen, sowie ansprechende Verpflegungsräume, die vielfältige Kommunikationsmöglichkeiten zulassen und fördern.

            Angesichts zunehmender Armut erhalten finanzschwache Schülerinnen und Schüler besondere Unterstützung (z.B. Arbeitsmaterialien, Sportschuhe, kostenlose oder preisreduzierte Verpflegung, Zuschüsse des Fördervereins).

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Die Grundlage der kollegialen Zusammenarbeit ist Solidarität. Es herrscht Vertrauen in das Handeln der Kollegen/innen und respektvoller Umgang unter ihnen.

            Durch eine adäquate ästhetische Lernortgestaltung und gemeinsame Projekte wird die Identifikation aller am Schulleben Beteiligten mit der Schule erzielt. Die Vernetzung mit außerschulischen Lernorten, Institutionen und Personen ermöglicht den Schülern vielfältige Erfahrungs- und Kompetenzerweiterung.  

            Die Schulleitung zeigt sich offen für die Ausbildung, Sorgen und Konflikte der Schülerinnen, Schüler und Auszubildenden. 

            Die Schulleitung steht für die Gestaltung einer ansprechenden Lernumgebung sowohl in räumlich-materieller, als auch in menschlich-pädagogischer Hinsicht.

            Der Führungsstil der Schulleitung ist geprägt durch Partizipation, offene Information, respektvollen und fürsorglichen Umgang, durch Fairness und sachbezogene Konfliktlösung.

            Die Schule verfügt über von allen geachtete Regeln, die das Zusammenleben und -lernen erleichtern.

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Vor dem Hintergrund der gegebenen Bedingungen ist die Prüfungsatmosphäre wichtig: Im Mittelpunkt steht ein respektvoller Umgang miteinander (Angstfreiheit).

            Leistungsanforderungen müssen für die Schülerinnen und Schüler in Bezug auf die Aufgabenstellung und Beurteilungskriterien klar und nachvollziehbar sein.

            Die Leistungs- und Lernkontrollen sollen den Schülerinnen und Schülern Selbstkontrolle und Selbstreflektion im eigenen Lernprozess ermöglichen.

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Mittels Individualisierung und Differenzierung der Inhalte und der Methoden kann die Vielfalt der Schülerinnen und Schüler als Bereicherung wahrgenommen und konstruktiv genutzt werden.

            Der Unterricht wird so gestaltet sein, dass in möglichst vielen Handlungs-, Kommunikations- und Sinnesbereichen ganzheitlich gelernt werden kann.

            Das pädagogische Personal gestaltet Inhalte und Rahmen des Unterrichts für die Schülerinnen und Schüler transparent.

            Der Unterricht soll die Selbstwirksamkeit der Schülerinnen und Schüler ermöglichen helfen und weitgehende Teilhabe der Schülerinnen und Schüler an Unterrichtsinhalten, -methoden und Bewertungen möglich machen.

            Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dienen als Vorbild für die Gestaltung sozialer Prozesse. Auf dieser Grundlage werden sie zum Impulsgeber und Organisator von Lernprozessen.

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Um ein angenehmes Lernklima zu schaffen, bietet die Schule vielfältige Projekte und Angebote auch außerhalb des Unterrichts, die ein Forum für soziale Kontakte und positive Lernerfahrungen bilden und Partizipationsmöglichkeiten beinhalten.

            Alle an Schule Beteiligten sind kommunikationsbereit und stehen im Dialog, was insbesondere bei Konflikten zu einer positiven Konfliktlösung beidseitig führt und hilft, eine Konfliktkultur zu entwickeln.

            Das Vorleben und die Entwicklung von sozialer Kompetenz sind wichtige Bestandteile des Unterrichts und des übrigen Schullebens am SZ Neustadt. Dazu gehören insbesondere gegenseitige Unterstützung, Empathie, Frustrationstoleranz, Kooperations- und Gruppenfähigkeit.

            Die Grundlage der Beziehungen aller an Schule Beteiligten basiert auf der Wahrnehmung und Akzeptanz von Verschiedenartigkeit und gegenseitiger Wertschätzung, was vor allem einen respektvollen und freundlichen Umgang miteinander, Verlässlichkeit, Loyalität und Ehrlichkeit beinhaltet.

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Aus unserer Schule entlassen wir Schülerinnen und Schüler, die sich menschlich und fachlich so entwickelt haben, dass sie sich als eigenverantwortliche Mitglieder einer heterogenen Gesellschaft betrachten.

            Lernen wird als konflikt- und krisenhafter Prozess verstanden und reflektiert. Schülerinnen und Schüler erlangen die Fähigkeit zum Dialog auch und gerade mit anders denkenden Menschen.

            Die Schülerinnen und Schüler sind in der Lage und motiviert, individuelle Lern- und Lebensprozesse realistisch zu gestalten und zu leben. (Lebenslanges Lernen).

            Die Schülerinnen und Schüler haben den Mut zur Individualität, Menschlichkeit und Ehrlichkeit.

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