Auszug aus der

Verordnung über die Fachschule für Sozialpädagogik

vom 23. Mai 2016

 

§ 6

 

Voraussetzungen für die Zulassung

 (reguläre zweijährige Ausbildung an der Fachschule für Sozialpädagogik)

 

(1) Voraussetzung für die Zulassung ist

1. der Mittlere Schulabschluss mit der mindestens "befriedigend" lautenden Note in dem Fach Deutsch,

2. eine einschlägige berufliche Vorbildung,

3. der Nachweis der gesundheitlichen Eignung für die Tätigkeit in allen sozialpädagogischen Einsatzfeldern durch eine ärztliche Bescheinigung und

4. die Vorlage eines erweiterten polizeilichen Führungszeugnisses.

Wurde der Mittlere Schulabschluss an einer Oberschule erworben und erfolgte ein differenzierter Unterricht, so gilt für das E-Niveau die Note „ausreichend“ und für das G-Niveau die Note „befriedigend“ im Fach Deutsch.

 (2) Einschlägige berufliche Vorbildungen im Sinne des Absatzes 1 Nummer 2 sind

1. der erfolgreiche Abschluss einer mindestens zweijährigen einschlägigen Berufsausbildung oder

2. eine einschlägige Berufstätigkeit mit einem Umfang von mindestens drei Jahren.

Auf die Berufstätigkeit kann die Ableistung eines freiwilligen sozialen Jahres, des Bundesfreiwilligendienstes oder des Europäischen Freiwilligendienstes angerechnet werden, wenn Tätigkeiten in einem sozialpädagogischen Einsatzfeld übernommen wurden.

 

 (3) Zugelassen wird auch, wer die Hochschulreife in einem Bildungsgang mit dem Schwerpunkt Sozialpädagogik erworben hat und die Nachweise nach Absatz 1 Nummer 3 und 4 führt.

 

 (4) Zugelassen wird auch, wer die Hochschulzugangsberechtigung besitzt und

1. ein mindestens einjähriges einschlägiges Praktikum oder

2. ein freiwilliges soziales Jahr oder

3. die Ableistung eines einjährigen Bundesfreiwilligendienstes oder

4. die Ableistung eines einjährigen Europäischen Freiwilligendienstes

5. nachweisen kann und die Nachweise nach Absatz 1 Nummer 3 und 4 führt.

 

 (5) Zugelassen wird auch, wer den Abschluss eines Ausbildungsberufs nach § 4 des Berufsbildungsgesetzes oder § 25 der Handwerksordnung oder den Abschluss einer nach Bundes- oder Landesrecht vergleichbar geregelten Ausbildung nachweist und

1. ein mindestens einjähriges einschlägiges Praktikum oder

2. ein freiwilliges soziales Jahr oder

3. die Ableistung eines einjährigen Bundesfreiwilligendienst oder

4. die Ableistung eines einjährigen Europäischen Freiwilligendienstes

nachweisen kann und die Nachweise nach Absatz 1 Nummer 3 und 4 führt.

 

 Teil 3
Prüfung für Nichtschülerinnen und Nichtschüler


§ 29

Allgemeines

(1) Zur Prüfung kann eine Bewerberin oder ein Bewerber zugelassen werden, die oder der nicht am Unterricht der Fachschule für Sozialpädagogik teilgenommen hat, wenn sie oder er

1. während der letzten zwölf Monate vor der Prüfung ihre oder seine Wohnung, bei mehreren Wohnungen die Hauptwohnung, im Lande Bremen hatte,

2. die Voraussetzungen für die Zulassung nach § 6 Absatz 1 bis 5 erfüllt und

glaubhaft macht, dass Art und Umfang ihrer oder seiner Vorbereitungen den Prüfungsanforderungen entsprechen werden.

(2) Eine Nichtschülerin oder ein Nichtschüler darf zur Prüfung nicht früher zugelassen werden, als dies bei regulärem Durchlaufen des Bildungsgangs möglich gewesen wäre.

(3) Die Prüfung für eine Nichtschülerin oder einen Nichtschüler findet im Rahmen der planmäßigen Prüfung statt.

(4) Für die Prüfung für Nichtschülerinnen und Nichtschüler gelten die Bestimmungen des Teils 2 dieser Verordnung entsprechend.


§ 30

Voraussetzungen für die Zulassung, Zulassung


(1) Anträge auf Zulassung sind bei der Fachschule bis spätestens zwei Monate vor Beginn der Prüfung zu stellen. Dem Antrag sind beizufügen:

1. ein tabellarischer Lebenslauf mit lückenloser Darlegung des bisher durchlaufenen schulischen Werdegangs,

2. beglaubigte Abschriften der Zeugnisse, die zum Nachweis der Zulassungsvoraussetzungen nach § 6 Absatz 1 bis 5 erforderlich sind, sowie weiterer Zeugnisse, die Auskunft über den bisherigen Werdegang geben,

3. der Nachweis oder, falls dies unmöglich ist, die Glaubhaftmachung der Vorbereitung zur Prüfung,

4. eine Erklärung, ob schon an einer anderen Stelle der Versuch zur Ablegung der Prüfung unternommen worden ist,

5. der Nachweis über die Wohnung nach § 29 Absatz 1 Nummer 1.

 (Auszüge aus der Verordnung über die Fachschule für Sozialpädagogik v. 23. Mai 2016)

Die Bewerbungsfrist endet jeweils am 15. Januar des Jahres.

Bitte informieren Sie sich in der Fachschule für Sozialpädagogik über die Beratungs- und Bewerbungstermine.