Chic & Charme für Profis

Modenschau zum Welttag der Hauswirtschaft in Bremen

Am Schulzentrum Neustadt in Bremen wurde zum ersten Mal der Welttag der Hauswirtschaft am 21.März 2011 mit den Ausbilderinnen und Ausbildern gefeiert. Mit einer  Modenschau zeigten unsere engagierten Auszubildenden des 1. Ausbildungsjahrs zur/zum Hauswirtschafter/in  Berufskleidung von gestern, heute und morgen unter dem Motto Chic & Charme für Profis. Nach der Devise Kleider machen Leute ist die Verbesserung des Images der Hauswirtschaft unser Ziel. Die Modenschau konnten wir mit freundlicher Unterstützung der Firma Fritz Köhn Arbeitskleidung durchführen.

Im Berufsschulunterricht hatten sich die Auszubildenden mit dem Thema Arbeitskleidung beschäftigt und sie freuten sich, als sie verschiedene Modelle bei der Firma Köhn anprobieren konnten. Pia Xy hat sich ein schwarzes T-Shirt und eine schwarze Hose für den Service ausgesucht, zu dem sie Bistroschürze und Krawatte in leuchtend orange trägt. „Das würde ich im Betrieb auch gerne tragen!“ strahlt sie und stolziert fröhlich über den Laufsteg.

Etwas schwieriger war es dann schon für die beiden Berufsschullehrerinnen Anja Reuter und Judith Mahlmann die Berufskleidung von gestern für die Modenschau zu organisieren.

Von der bunten Kittelschürze aus Großmutters Zeiten und dem weißen Servierschürzchen mit Spitzenbesatz über zeitlose Kochkleidung bis hin zu neusten Schnitten und Farbakzenten für die Bereiche Reinigung, Betreuung und Service  zeigten unsere Models den mehr als 50 anwesenden AusbilderInnen, wie sie Hauswirtschaft  in den Betrieben professionell vermarkten können.

Die Modenschau war ein voller Erfolg und hat sogar das regionale Fernsehen angelockt die Hauswirtschaft ins Visier zu nehmen.

An die Modenschau schloss sich ein Dialog-Cafe an. Die AusbilderInnen für die Berufe Hauswirtschafter/in und Fachpraktiker/in diskutieren aktuelle Fragestellungen zur Ausbildung. Ergebnis war, dass kompetentes Ausbilden für den modernen Arbeitsmarkt eine Herausforderung bleibt. Um diese zu meistern, müssen und wollen Berufsschulen und Betriebe eng kooperieren um das Berufsfeld besser nach außen zu vertreten und Ausbildungsplätze zu sichern. Gewünscht sind dafür gemeinsame Fortbildungsangebote. Einige Anregungen für Ausbildungsprojekte wurden gesammelt, die AusbilderInnen und Lehrkräften zusammen durchführen möchten.

Mal schauen, ob dies jetzt in Bremen Mode wird!?

(Artikel ist erschienen in rhw 2/2011)